Aufsatteln statt Abwarten: So geht Verkehrswende heute

Wie gelingt die Verkehrswende? Entscheidend ist nicht nur ein guter Takt im öffentlichen Nahverkehr, sondern vor allem die emotionale Qualität von Mobilität: Wege, Wartezeiten und Verkehrsmittel müssen angenehm, sicher und attraktiv sein. Andrea Reidl zeigt am Bespielen von Städten wie New York, Kopenhagen und Nordhorn, wie der öffentliche Raum, Rad- und Fußverkehr durch gutes Design, Komfort und soziale Aufenthaltsqualität neu gedacht werden können. Attraktive Rad- und Fußwege sind wichtig, aber ebenso eine klimagerechte Stadtplanung – mit mehr Grün, kühleren Straßen und lebenswerten Plätzen.

Die Stadt der Zukunft setzt auf Gewinn statt Verzicht: mehr Lebensqualität, mehr Teilhabe und ein Mobilitätsangebot, das die Menschen gerne nutzen. Wie das gelingen kann, zeigt ein Blick nach Kopenhagen. Christian Ückert ist mit dem Fahrrad in die dänische Hauptstadt gefahren, um herauszufinden, was sie so fahrradfreundlich macht. Seine Eindrücke und Tipps, was Stade davon lernen kann, teilt er mit uns.

Vortragende:
Andrea Reidl, freie Journalistin mit den Schwerpunkten Verkehrswende und Radfahren
Christian Ückert, Vorstandsmitglied von Stade fährt Rad e. V.

Datum: 11. Juni 2026, 19:30 Uhr bis circa 21:00 Uhr
Veranstaltungsort: Pastor-Behrens-Haus, Ritterstraße 15, 21682 Stade
Eintritt: kostenlos

Kidical Mass – Mehr Platz für’s Fahrrad

Nur mit sicheren Radwegen können Kinder im Alltag selbstständig mobil sein – ob auf dem Weg zur Schule, zum Sport oder zu Freunden. Die Kidical Mass ist Teil einer großen Bewegung, die sich für eine sichere und kindgerechte Radinfrastruktur einsetzt.

Wir laden gemeinsam mit dem ADFC Stade am Sonntag, den 7. Juni 2026 zu einer Familien-Fahrraddemo ein.

Start ist um 15:00 Uhr beim Parkplatz der BBS3 in der Glücksstädter Straße 13 in Stade. Vorher können die Fahrräder geschmückt werden. Es wird eine circa fünf Kilometer lange Strecke durch die Innenstadt geradelt. Im Anschluss gibt es ein Programm mit Aktivitäten.

Landrat Kai Seefried hat die Schirmherrschaft übernommen.